Chen Zhiguang

Chen Zhiguang wurde 1963 in Xiamen, Provinz Fujian, geboren. Er schloss 1988 sein Studium am Fine Arts Institute der Fujion University ab und ist derzeit Mitglied des Ständigen Ausschusses der China Sculpture Association, der Central Academy of Fine Arts der City Design School in China und Gastprofessor der Modern Art School der Tioniin Academy of Fine Arts.

Adam Gabriel

Aus der Schrift und der Sprache sind wir mit dem Gedanken vertraut, dass die Augen das Tor zur Seele sind. Aus Filmen wissen wir, dass der Blick der Augen viel aussagt. Die Gemälde von Adam Gabriel erinnern uns an die Wahrheit dieser Beobachtungen. Wer starrt uns von seinen Leinwänden an? Die namenlosen Menschen, deren Blicke unweigerlich die unseren einfangen, sagen auf ihre stille Art viel aus.

Richard Hoffmann

Richard Hoffmann studierte von 1949 bis 1954 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Saarbrücken Malerei bei Boris Kleint und Frans Masereel und Bildhauerei bei Theo Siegle. Nach seinem Diplom erhielt Hoffmann 1954/55 ein Stipendium an der Académie de la Grande-Chaumière in Paris und von 1957 bis 1962 ein Stipendium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, wo er bei Will Grohmann Kunstgeschichte studierte und Meisterschüler an der Universität war. In dieser Zeit schloss er Freundschaft mit Georg Baselitz, Eugen Schönebeck, Matthias Koeppel und Arwed Gorella. Zahlreiche Studienreisen führten ihn durch Europa, nach Kleinasien, in den Nahen Osten und nach Afrika. Von 1969 bis 1989 arbeitete er als Kunstlehrer.

Wang Shaojun

Geboren in Tianjin, China, 1959. Er schloss 1982 sein Studium in der Abteilung für Bildhauerei der Zentralen Akademie der Schönen Künste ab. Derzeit lehrt er an der Zentralen Akademie der Schönen Künste und ist Professor und Doktorvater für Kunst. Er war früher stellvertretender Sekretär des Parteikomitees der Zentralen Akademie der Schönen Künste. Außerdem ist er Mitglied des Nationalen Ausschusses für städtische Skulpturen, Experte für die Bewertung der vom Nationalen Kunstmuseum Chinas gesammelten Kunstwerke, Mitglied des Ausschusses für die Bewertung von Ausstellungen des Nationalen Kunstmuseums Chinas, Geschäftsführer des Chinesischen Bildhauerinstituts und Mitglied des Ausschusses für Bildhauerkunst des Pekinger Künstlerverbandes.

Natalja Nouri

Natalja Nouri ist in der lettischen Hauptstadt Riga geboren. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Hamburg.

Ihre Kunst ist mit dem Begriff „Naturmystik und Symbole – Alchemie der Kulturen“ zu definieren. In ihrem Werk begegnen sich die Kulturen, Weltanschauungen, Symbolsprachen und Religionen des Ostens und des Westens. Sie stoßen aufeinander, vermischen sich und zeigen auf, wie alles aufeinander bezogen ist und sich gegenseitig befruchtet. Mikrokosmos und Makrokosmos sind in ihrer Kunst untrennbar miteinander verbunden. Viele ihrer symbolischen Arbeiten sind geprägt von verborgenen oder offenen symmetrischen Strukturen. Die Künstlerin greift das Motiv der Generationenkette auf, um zu zeigen, wie die Ursprünge des Menschen mit der Natur verbunden sind und den ganzen Kosmos in einer unauflöslichen Verbundenheit einschließen.

Daniel Fuchs

Daniel Fuchs wurde 1974 in einer kleinen Stadt namens Greiz im Süden Thüringens, Deutschland, geboren. Wegen ihrer historischen Gebäude trägt die Stadt den Spitznamen „Perle des Vogtlandes“; sie hat auch zwei prächtige Schlösser als Wahrzeichen. Schon in jungen Jahren wurde er von seiner Großmutter aufgezogen. Glücklicherweise war Fuchs schon in seiner Kindheit von Kunst umgeben, denn seine Großmutter führte ihn durch das „Satiricum“ im Greizer „Sommerpalast“, eine Sammlung von weltberühmten satirischen Zeichnungen und Gemälden.

Masumi Igarashi

Die 1972 in Sendai (Japan) geborene Glaskünstlerin Masumi lgarashi besuchte von 1990 bis 1994 die Gaskushûin Universität, später das Tokyo Glass Art Institute. Von 1997 bis 1999 hatte sie ein eigenes Atelier in Yokohama, seit 1999 lebt und arbeitet sie in Marne. Sie hat bereits an zahlreichen Glas- und Skulpturenausstellungen in Deutschland und den Niederlanden teilgenommen.

Māris Čačka

Māris Čačka nutzt die abstrakte Dimension der bildenden Kunst, um seine Dialoge mit Freunden, Bekannten und Fremden gleichermaßen festzuhalten. Diese Gespräche haben sich seit einiger Zeit zusammengebraut und sind nun die Haupterzählung des Künstlers. Die Gemälde von Māris Čačka haben eine ungewöhnliche Anmutung von Text – die Struktur der Farbfelder und der grafische Rhythmus erinnern unwillkürlich an verschiedene Wörter und Buchstaben in einem Buch.

Alexander Dik

Alexander Dik ist ein russisch-deutscher Künstler, der seine Kindheit in Kasachstan, in der ehemaligen Sowjetunion, verbracht hat. Er teilt damit das Schicksal einer Generation von Deutschen, die von der deutschstämmigen Zarin Katharina der Großen an die Wolga berufen wurden. Der Zweite Weltkrieg führte dazu, dass die Wolgadeutschen auf Stalins Befehl hin nach Kasachstan oder Sibirien deportiert wurden. Als 1991 der Eiserne Vorhang fiel, zögerten die Deutschen nicht lange, verkauften ihr gesamtes Hab und Gut und machten sich auf die Reise zurück in ihre Heimat.

Saša Makarová

Saša Makarová ist eine österreichisch-slowakische Malerin. Saša Makarová wurde in Košice, Slowakei, geboren. Sie studierte von 1987 bis 1991 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Bratislava. Nach dem Fall der Berliner Mauer zog sie 1991 nach Österreich und studierte an der Akademie für angewandte Kunst in Wien bei Prof. Adolf Frohner, der den Wiener Aktionismus beeinflusst hatte. Seit 1996 wurden ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem im Museum Morsbroich, im Künstlerhaus Wien, auf der Art Karlsruhe, auf der Viennafair und der ARCO Madrid.